Ausgabe September 2026

AUSZUG AUS DEM INHALT:

IM FOKUS
Wie hat KI die IT-Sicherheit verändert?
KI verändert die IT-Sicherheit vor allem durch die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Berechenbarkeit von Angriffen. Systeme können Sicherheitslücken finden und eigene Angriffswerkzeuge entwickeln, während KI zugleich zur Bedrohungserkennung, Schwachstellenbewertung und Reaktion eingesetzt wird. Entscheidend bleiben dabei Governance, Prozesse und die menschliche Firewall.

GRUNDLAGEN
Die Datenraumvereinbarung
Die Datenraumvereinbarung regelt den rechtssicheren Austausch sensibler Informationen zwischen den beteiligten Parteien. Sie verbindet Anforderungen an Vertraulichkeit, Datenschutz und IT-Sicherheit in einer klaren vertraglichen Gestaltung.

BERICHT AUS DER PRAXIS
Von Prompt Engineering zu Context Engineering
Warum gute KI-Ergebnisse heute nicht nur von der Anweisung, sondern vom gesamten Arbeitskontext abhängen.

KI-Systeme benötigen klare Verantwortlichkeiten. Doch was genau mit den Bezeichnungen „KI-Manager“ und „KI-Beauftragter“ verbunden ist und ob beide Rollen tatsächlich unterschiedliche Aufgaben erfüllen, wird bislang nicht einheitlich verstanden. Dr. Volker Wodianka nimmt eine semantische Einordnung vor und zeigt, weshalb präzise Begriffe und eindeutig geregelte Zuständigkeiten eine wesentliche Grundlage für wirksame KI-Governance sind.

Der digitale Produktpass bündelt Informationen etwa über Materialien, Herkunft, Reparierbarkeit und Wiederverwertung. Salih Gök erläutert, welche rechtlichen und organisatorischen Anforderungen bei der Umsetzung zu berücksichtigen sind.

Zero Trust verfolgt daher den Ansatz, jeden Zugriff konsequent zu prüfen und Berechtigungen auf das erforderliche Maß zu begrenzen. Lin Henry Qiu stellt die zentralen Prinzipien dieses Sicherheitskonzepts vor und zeigt, wie Unternehmen damit ihre IT-Sicherheitsstrategie zukunftsfähig ausrichten können.

Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre.

Ihre Anna Mayr
Redaktion Infodienst K.I.D.